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T

taub/ gehörlos

Taube Menschen sehen sich häufig weniger als Menschen mit Behinderung, sondern als Teil einer Minderheit mit eigener Sprache und eigener Kultur. Vor diesem Hintergrund wird im Deutschen neben der bislang verbreiteten Bezeichnung „gehörlos“ auch der Ausdruck „taub“ immer häufiger verwendet, da hier das Defizit (gehör-los) nicht im Mittelpunkt steht. Als abwertend wird der Begriff „taubstumm“ verstanden. In der Deutschen Gebärdensprache werden die Begriffe „taub” und „gehörlos” identisch gebärdet. In der Regel wird kein Mundbild verwendet.


TAUB

Topikalisierung von Sätzen in der DGS

Wie im Deutschen ist es auch in der DGS üblich, die herkömmliche Satzstellung zu verändern, um eine bestimmte Betonung zu erreichen, indem ein Thema oder ein Bedeutungsanteil an den Satzanfang gestellt wird. So wird hier im Beispiel der Abschnitt MORGEN PROGRAMM an den Anfang gezogen, um ihn in der Äußerung hervorzuheben.


MORGEN PROGRAMM, MUSS ABSAGEN. ENTSCHULDIGUNG.