Taube Menschen sehen sich häufig weniger als Menschen mit Behinderung, sondern als Teil einer Minderheit mit eigener Sprache und eigener Kultur. Vor diesem Hintergrund wird im Deutschen neben der bislang verbreiteten Bezeichnung „gehörlos“ auch der Ausdruck „taub“ immer häufiger verwendet, da hier das Defizit (gehör-los) nicht im Mittelpunkt steht. Als abwertend wird der Begriff „taubstumm“ verstanden.
In der Deutschen Gebärdensprache werden die Begriffe „taub” und „gehörlos” identisch gebärdet. In der Regel wird kein Mundbild verwendet.