Anhand der Gebärde BARRIERE kann gut erkannt werden, wie einzelne Gebärden durch die Art ihrer Ausführung sowie die Hinzufügung einer Mundgestik in ihrer Bedeutung (gegenüber der Grundbedeutung) verändert werden können. Während die Grundform der Vokabel BARRIERE mit mehreren Bewegungen der einen Hand gegen die andere ausgeführt und von dem Mundbild „Barriere“ begleitet so viel wie Barriere oder Hindernis bedeutet, wird in der Verwendung hier in dem Satz eine deutlich negative Konnotation hinzugefügt. Dies geschieht durch die abgekürzte, einmalige Bewegung, die jäh und plötzlich wirkt, sowie durch die Mundgestik mit leicht hervorgestreckter Zunge, die so etwas wie „vor den Kopf gestoßen sein“ und auch „Mühsal“ trägt. Auf diese Weise wird also mit der Gebärde BARRIERE in dem konkreten Zusammenhang und in der bestimmten Ausführung mehr transportiert als ein bloßes Hindernis. Die gebärdende Person veranschaulicht durch diese Gebärde die heftigen Barrieren, mit denen sie sich konfrontiert sieht.
ABER PRIVAT BEREICH ICH KOMMUNIKATION BARRIERE, GRUND STAAT Z-Staat DOLMETSCHER BEZAHLEN NICHT.