MÄRZ gebärden

Re: MÄRZ gebärden

by Sven Taszies -
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Ich will jetzt nicht behaupten, das Hörende kein Lexikon erstellen dürfen. Aber der Wille bei allem was Gehörlosigkeit oder Gebärdensprache anbetrifft mindestens beteiligt zu sein ist enorm. Also lasse ich mal schön die Finger weg. Gemeinsam könnte man sicher vieles. Dann wäre da noch der Faktor Geld, also schlichtweg Arbeitsplätze für Personen, die es nicht so einfach auf dem Arbeitsmarkt haben. - Ob man sich selbst im Weg steht würde ich schon behaupten. Schließlich kann man seine Sprache nicht vor anderen Schützen, kommerzialiesieren und gleichzeitig verbreiten. Aber für diese Aussage habe ich in einem anderen Forum eine Breitseite bekommen. Ja, an einem Fachgebärdenlexikon hätte ich schon Interesse. Aber das geht eben nur mit Gehörlos oder durch gehörlos. Gefällt mir alles nicht, aber eine Sprache kennenzulernen, ohne eine Kultur kennenzulernen ist eben witzlos.

Dann wäre da noch die Sache mit der kulturellen Aneignung. Ja, viele Japaner können besser klassische musik komponieren oder spielen, als wir. Umgekehrt klauen wir auch viel Kultur in Japan. Und jedes Land würde sich eigentlich über Kulturexport freuen. Aber Teile der Gebärdensprachgemeinschaft sehen es eben auch anders.

Gemeinsamer Feind mach einig. Kleiner werdende Gemeinschaft durch CI. Und warte mal ab, die nächste Atombombe kommt. Es gibt ein Urteil zu Zwangsimplantation von Gehörlosen Kindern gehörloser Eltern. Das nächste Urteil für die übrigen neuzig Prozent, also die gehörlosen Kinder Hörender Eltern könnte anders ausgehen.