Bitte nicht böse sein. Ich beobachte diese Diskussion schon seit längerer Zeit, aber ich kann sie nicht verstehen. Ja, man kann sich Vokabeln abfragen. Ja, Partnerübungen machen auch Spaß, sind aber sinnvoller, wenn im Hintergrund mal ein Muttersprachler dafür sorgt, dass keine zu großen Fehler auftreten. Die Diskussion eines Problems kann auch Einsichten bringen.
Und was ich wirklich bei Manimundo vermisse sind die 5 Minuten vor oder nach einem Gebärdenspachkurs und die Pausen. Ich kann es jetzt auch nicht mehr ändern, so gerne ich auch eine Gruppenkurs hätte, die Level habe ich zu oft durchgearbeitet bevor die Gruppenkurse in die Welt gerufen wurden. Ich sage es aber auch ganz klar. Wer sich eine e-teacher Stunde leistet kann, kann das überbieten.
Was ich aber nicht verstehe ist, welchen sittlichen Nährwert es hat, gemeinsam eine Sprache zu lernen. Das geht vielleicht mit Mathe, aber mit einer Sprache?
Klar, ich kann mir vorstellen, dass man nicht immer mit Lehrer lernt. Aber ganz ohne geht es bei Sprachen auch nicht. Vielleicht doch, aber ohne Mutersprachliches Material geht es überhautpt nicht.
Vielleicht braucht Manimundo auch neue Modelle!
Ich könnte mir schon vorstellen, dass man sich gemeinsam einen Lehrer teilt, vielleicht nicht zum gleichen Preis, aber sinnvoll wäre das schon. Musikschulen machen das ja schon immer. Vielleicht muss man da auch nur einfach mal anfragen.
Was ich allerdings nicht verstehe, obwohl ich Autodidakt bin, wie man sich gemeinsam eine Sprache beibringt.
Ihr könnt mich jetzt beleidigen, schöner wäre es natürlich eure Motivation zu erfahren.