Drehbewegung bei Gebärden

Drehbewegung bei Gebärden

от Regina Bolach -
Количество ответов: 5

Ich frage mich immer wieder, ob es bei Gebärden die eine Drehbewegung haben wie Jahr, Stunde, August, Oktober, Januar, usw. egal ist ob die Drehbewegung im oder gegen den Uhrzeigersinn ausgeführt wird. Ich bin Linkshänderin und müsste dann ja die Gebärden spiegeln um die Bewegung genau so wie ein Rechtshänder zu machen. Oder gilt dasselbe wie beim Fingeralphabet, das die Gebärden auch spiegelverkehrt funktionieren?

Danke schonmal für eure Hilfe

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Re: Drehbewegung bei Gebärden

от Sven Taszies -
Mach dir da keine Sorgen. Du kannst alles rechts oder links machen. Mischen ist eher unbeliebt. Klar, wenn man in einer Hand etwas hält, nimmt man die andere. Logisch, wenn man etwas erzählt und eine Hand gerade gebraucht wird zum erzählen nimmt man eben die andere. Bleib bei deiner Seite und wenn es anders erforderlich ist, wieso nicht ... Kompliziert wird es erst dann, wenn die zweite Seite gezielt eingesetzt wird. Aber gute Idee, da frage ich mal einen e-Teacher.

Achso, das mit den Drehbewegungen  wird für mich immer ein Rätsel bleiben. Ich meine jetzt nicht Jahr oder Stunde, die musst du abhängig von deiner Händigkeit machen. Aber es gibt so viele Gebärden, da  werde ich nie verstehen,  wieherum man die dreht.
В ответ на Regina Bolach

Re: Drehbewegung bei Gebärden

от Support manimundo -
Hallo Regina,

vielen Dank für Deine interessante Frage.
Gebärden, die mit der Zeitlinie zu tun haben wie zum Beispiel STUNDE und JAHR werden im Uhrzeigersinn ausgeführt. Bei anderen Gebärden mit Drehbewegung wie zum Beispiel bei OKTOBER kannst Du die Bewegung in beide Richtungen ausführen, da beides vorkommt.
Als Linkshänderin funktionieren die Gebärden auch spiegelverkehrt.

Beste Grüße
Pia
manimundo-Support Team
В ответ на Regina Bolach

Re: Drehbewegung bei Gebärden

от Sven Taszies -
Also zwei Sachen sind komisch.
-In der Gebärdensprachschule bin ich öfter wegen der falschen Drehrichtung korrigiert worden. Kappiert habe ich es nicht.

-Meine erste Gebärdensprache-Lehrerin war Linkshänderin. Das war leider nicht spaßig, sondern nur eine Zusatzbelastung. Aber irgendwie ging es dann doch. Sie hatte irgendwie die Glanzleistung für die Schüler rechts zu gebärden und dann mitten im Satz auf links zu wechseln. Beidhändig ging irgendwie auch. Ich habe dann irgendwann aufgegeben, weil es dann irgendwann auch egal war.

Die Aussage Zeitlinie hat es nicht gegeben. Aber Ihr Vater hat es dann irgendwann aufgeklärt. Alles, bei dem man ein Bild vor Augen hat, wird so gebärdet, wie das Bild, so, wie man es selbst sieht. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, mit welcher Hand, aber es musste definitiv so sein, wie das Bild vor Augen. Zumindest war das die Aussage, die ich in Erinnerung habe. 

Das war ein Quereinstieg in einen Anfängerkurs. Für die Richtigkeit übernehme ich also keine Verantwortung. Aber es macht doch irgendwie Sinn.